Flaggen vor dem Hauptgebäude der FH Aachen, unter anderem eine Regenbogenflagge

LSBTIQ* Kontaktstelle

Das Gleichstellungsbüro steht allen Angehörigen der FH für Informationen und Beratungen im Zusammenhang mit den Themen sexuelle Identität und Orientierung zur Verfügung. Wir unterstützen alle FH-Angehörigen in Situationen vermuteter Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität. Wir informieren über die Regelungen an der FH Aachen zum Schutz vor Diskriminierung und bieten unsere Begleitung bei schwierigen Gesprächen an. 

Für persönliche Beratungen wenden Sie sich bitte an die Gleichstellungsbeauftragte, Stephanie Over.

Kontakt

Over, Stephanie

Gleichstellungsbeauftragte
Foto  Stephanie Over
Personalrat und Gruppenvertretungen - Gleichstellungsbeauftragte
Eupener Str. 70
Raum C16
52066 Aachen

Namensänderung und Änderung des Geschlechtseintrags für transidente Studierende an der Hochschule

Der dgti-Ergänzungsausweis ist ein standardisierter Ausweis, der alle selbstgewählten personenbezogenen Daten wie Vorname, Pronomen und Geschlecht dokumentiert und ein aktuelles Passfoto zeigt. Er wird von der Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. herausgegeben und dient der Verhinderung der Diskriminierung von Amtswegen. Er unterstützt den nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts 2 BvR 1833/95 gültigen Anspruch auf Anrede im bewussten und erklärten Geschlecht sowie selbstgewählten Vornamen in der Kommunikation mit staatlichen Behörden.

Seit Oktober 2022 gilt an der FH Aachen, dass bei allen die Identität betreffenden Vorgängen an der Hochschule – von der Bewerbung über die Einschreibung bis hin zu Prüfungen – die Vorlage des dgti-Ergänzungsausweises ausreicht. Die Änderung Ihrer persönlichen Daten können Sie selbst per Online-Antrag im FH Aachen-Portal vornehmen.  Bei Fragen können Studierende sich an das Studierendensekretariat wenden.

Mehr Informationen finden Sie auf den Webseiten des Studierendensekretariats.

 

Weitere Informationen und Empfehlungen finden Sie bei der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen  und bei der Arbeitsgemeinschaft für transemanzipatorische Hochschulpolitik.

 

Wissenschaftliche Studie zum Thema „Lebenslagen on LSBTIQ* in Nordrhein-Westfalen"

Wie gestalten lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Menschen ihr Leben in Nordrhein-Westfalen? Wie möchten sie leben und ihre Beziehungen gestalten? Welche Herausforderungen können ihnen bei der Realisierung eines selbstbestimmten Lebens begegnen? In Nordrhein-Westfalen möchte das für die rechtliche und gesellschaftliche Gleichbehandlung zuständige Landesministerium die Lebensbedingungen von LSBTIQ* herausfinden und hat daher eine wissenschaftliche Studie zum Thema „Lebenslagen on LSBTIQ* in Nordrhein-Westfalen“ veranlasst. Diese rund halbstündige Umfrage wird von einem unabhängigen sozialwissenschaftlichen Institut durchgeführt und ist vollständig anonym. Die Ergebnisse der Studie werden der Entwicklung queer-politischer Maßbahnen der Landespolitik dienen. 

Hier geht es zur Teilnahme: https://www.queere-lebenslagen-nrw.de